Betonkosmetik · Dortmund

Poren im Beton schließen

Viele kleine Poren lassen eine Betonfläche schnell unruhig oder ungepflegt wirken. Wir schließen sie gezielt – so weit, wie es dem gewünschten Erscheinungsbild dient.

Anders als einzelne Lunker betreffen Poren meist die ganze Fläche: zahllose kleine Vertiefungen, in denen sich Staub sammelt und die im Streiflicht feine Schatten werfen. An Wänden, Decken und Stützen in Dortmund und im Umland schließen wir Poren abgestimmt auf die jeweilige Oberfläche.

Woran man ein unruhiges Porenbild erkennt

Poren sind kleine, meist rundliche Vertiefungen an der Betonoberfläche. Sie entstehen aus Luftbläschen, die beim Verdichten an der Schalung haften bleiben. Ob eine Fläche unruhig wirkt, hängt weniger von der einzelnen Pore ab als von ihrer Anzahl, Größe und Verteilung.

Auffällig wird das Porenbild vor allem, wenn sich Poren in einzelnen Bereichen häufen, wenn benachbarte Betonierabschnitte sehr unterschiedlich porig sind oder wenn sich Schmutz in den Vertiefungen absetzt. Größere, unregelmäßige Hohlräume behandeln wir dagegen als Lunker.

Punktuell oder flächig schließen?

Punktuelles Schließen

Sind nur einzelne Bereiche betroffen oder stören vor allem die größeren Poren, werden diese Stelle für Stelle mit einem farblich abgestimmten, mineralischen Material geschlossen. Die übrigen Poren bleiben offen, damit die Fläche ihren natürlichen Ausdruck behält.

Flächiges Schließen

Bei einer gleichmäßig stark porigen Fläche kann ein flächiger Auftrag sinnvoll sein. Dabei wird eine feine Spachtelmasse dünn aufgezogen und so wieder abgenommen, dass sie überwiegend in den Poren verbleibt. Der Farbton muss hier sehr genau passen, weil der Auftrag die Wirkung der gesamten Fläche beeinflusst.

Den Betoncharakter erhalten

Eine porige Fläche vollständig zuzuspachteln, ist selten die beste Lösung. Das Ergebnis wirkt oft wie verputzt: glatt, gleichförmig und ohne die feinen Unregelmäßigkeiten, die Beton ausmachen. Zudem kann sich eine geschlossene Spachtelschicht im Lauf der Zeit anders verhalten als der Beton daneben.

Deshalb klären wir vorab, welches Ziel sinnvoll ist: weniger auffällige Poren, ein gleichmäßigeres Bild zwischen zwei Abschnitten oder ein insgesamt ruhigerer Eindruck. Bei Sichtbeton ist die Porigkeit eines der Kriterien, nach denen das Merkblatt Sichtbeton von DBV und VDZ Flächen beurteilt; ein gewisser Porenanteil ist je nach Sichtbetonklasse zulässig.

Eine Musterfläche an einer typischen Stelle zeigt, wie weit das Schließen gehen sollte. Bei älteren Flächen entfernt vorher eine Reinigung von Sichtbeton den Schmutz aus den Poren, damit Farbton und Porenbild richtig beurteilt werden können. Häufig betroffen sind Sichtbetondecken, deren Oberfläche unter der Beleuchtung im Streiflicht liegt. Einen Überblick über alle Arbeiten bietet die Seite Betonkosmetik.

Fragen zum Schließen von Poren

Sind Poren im Sichtbeton ein Mangel?
Nicht automatisch – Poren gehören zum Erscheinungsbild von Beton. Ob ein Mangel vorliegt, richtet sich nach den vertraglich vereinbarten Anforderungen; das bewerten wir nicht, sondern bearbeiten die Fläche so, wie es mit Ihnen abgestimmt ist.
Wird die Oberfläche nach dem Schließen glatter?
Etwas, ja. Beim flächigen Schließen wirkt die Fläche insgesamt geschlossener; wie stark, legen wir an der Musterfläche fest, damit der Betoncharakter erhalten bleibt.
Warum werden nicht einfach alle Poren geschlossen?
Eine vollständig geschlossene Fläche verliert ihre typische Betonoptik und wirkt schnell wie Putz. Oft genügt es, die auffälligsten Poren zu schließen, um ein deutlich ruhigeres Gesamtbild zu erreichen.

Wirkt Ihre Betonfläche zu unruhig?

Schicken Sie uns eine Detailaufnahme und ein Foto der gesamten Wand oder Decke. Wir sagen Ihnen, ob punktuelles oder flächiges Schließen sinnvoll ist.