Sichtbetontreppen · Dortmund

Sichtbetontreppe retuschieren in Dortmund

Nach einer Ausbesserung ist die Stelle meist noch zu erkennen. Mit einer Retusche wird sie farblich an die umgebende Betonfläche angeglichen.

Warum eine Ausbesserung allein oft nicht reicht

Frisches Reparaturmaterial hat fast nie denselben Farbton wie der umgebende Beton. Selbst wenn Struktur und Ebenheit stimmen, bleibt die Stelle als hellerer oder dunklerer Fleck erkennbar – an einer Treppe im Streiflicht oft noch deutlicher. Bei einer Retusche werden solche Stellen mit lasierenden Farbsystemen schrittweise an Farbton, Helligkeit und Zeichnung der Umgebung angeglichen.

Retuschiert werden nicht nur Ausbesserungen, sondern auch andere auffällige Stellen: Wolken, Abdrücke aus dem Bauablauf oder einzelne Stufen, die sich farblich vom Rest abheben. Die Grundlagen der Technik beschreiben wir auf der Seite Farbretusche.

Wo an der Treppe retuschiert wird

Eine Treppe hat Flächen mit sehr unterschiedlicher Beanspruchung. Das bestimmt, wo eine Retusche sinnvoll ist:

  • Setzstufen: Sie stehen beim Hinaufgehen direkt im Blickfeld und werden kaum abgerieben – ein typischer Bereich für Retusche.
  • Wangen: Die seitlichen Flächen sind vom Treppenauge oder vom Nachbarlauf aus gut sichtbar und mechanisch wenig belastet.
  • Untersichten: Die Unterseiten von Laufplatten und Podesten werden von unten betrachtet und nicht begangen.
  • Trittflächen: Hier wirken Schuhabrieb und Reinigung. Eine Retusche kann sich in der Lauflinie abnutzen und darf die Rutschhemmung nicht verschlechtern. Auf Trittflächen retuschieren wir deshalb nur mit Systemen, die für begangene Flächen geeignet sind – oder raten davon ab.

Abrieb und Rutschhemmung berücksichtigen

Retuschen werden lasierend und in dünnen Schichten aufgetragen. Auf viel begangenen Stufen kann ihre Wirkung mit der Zeit nachlassen – am schnellsten dort, wo die meisten Schritte hinfallen. Wir besprechen vorab, welche Flächen retuschiert werden und wo eine Retusche an Grenzen stößt.

Glättende oder glänzende Produkte kommen auf Trittflächen nicht infrage, weil sie die Stufe rutschiger machen können. Ob eine Retusche die Oberflächenwirkung verändert, prüfen wir an einer Musterstelle – bei Tageslicht und bei der späteren Beleuchtung des Treppenhauses.

Retusche im Zusammenspiel mit anderen Arbeiten

Die Retusche ist meist der letzte gestalterische Schritt: nach dem Ausbessern der Treppe und vor einem eventuellen Oberflächenschutz. Stark verschmutzte Treppen werden zuvor gereinigt, damit der Farbton richtig beurteilt werden kann. Geht es eher um größere Farbflächen als um einzelne Stellen, lesen Sie mehr unter Farbunterschiede an Treppen. Wie sich ältere Reparaturen optisch zurücknehmen lassen, zeigt die Seite Reparaturstellen kaschieren.

Für eine erste Einschätzung genügen oft Fotos der auffälligen Stellen – schicken Sie uns diese über das Kontaktformular. Weitere Leistungen finden Sie in der Übersicht Sichtbetontreppen.

Häufige Fragen zur Retusche an Treppen

Hält eine Retusche auf den Stufen?
Auf Setzstufen, Wangen und Untersichten ist die Belastung gering. Auf Trittflächen hängt die Haltbarkeit stark von der Nutzung ab; dort setzen wir nur geeignete Systeme ein und besprechen vorab, womit Sie rechnen können.
Kann eine Retusche später nachgebessert werden?
Lasierende Retuschen lassen sich in der Regel punktuell ergänzen, zum Beispiel wenn die Wirkung an stark begangenen Stellen nachlässt.
Lassen sich auch Flecken auf der Treppe retuschieren?
In gewissem Umfang ja. Bei Verschmutzungen ist aber zuerst eine Reinigung sinnvoll; retuschiert wird erst, was danach noch sichtbar ist.

Ausbesserungen an Ihrer Treppe angleichen

Senden Sie uns Fotos der auffälligen Stellen – idealerweise bei Tageslicht und im Streiflicht. So können wir einschätzen, was eine Retusche an Ihrer Treppe leisten kann.