Betonreinigung vor der Hydrophobierung
Eine Hydrophobierung wirkt nur so gut wie der Untergrund, auf den sie aufgebracht wird. Mit der passenden Reinigung schaffen wir dafür die Voraussetzungen.
Was eine Hydrophobierung vom Untergrund braucht
Ein Hydrophobierungsmittel bildet keinen Film auf der Oberfläche, sondern dringt in die Poren des Betons ein und macht deren Wände wasserabweisend. Damit das gelingt, muss die Fläche mehrere Voraussetzungen erfüllen. Für Betonflächen in Dortmund und Umgebung planen wir die Reinigung vor der Hydrophobierung deshalb als eigenen, sorgfältig abgestimmten Arbeitsschritt.
- Sauber: Schmutz, Ruß und Bewuchs liegen sonst zwischen Schutzmittel und Beton.
- Offenporig: Die Poren müssen zugänglich sein, damit das Mittel eindringen kann.
- Tragfähig: Lose Teile, sandende Bereiche oder schlecht haftende Altbeschichtungen nehmen das Mittel zwar auf, lösen sich aber später samt Schutzwirkung ab.
- Trocken: Poren, die mit Wasser gefüllt sind, lassen kein Schutzmittel mehr hinein.
Was beim Eindringen stört
Schon dünne Rückstände können die Wirkung beeinträchtigen. Ein Schmutzfilm oder Reste von Bewuchs verschließen Poren und verhindern, dass das Mittel gleichmäßig eindringt. Die Fläche nimmt dann an manchen Stellen mehr, an anderen weniger auf. Das Ergebnis sind ungleichmäßig geschützte Bereiche, die sich später als dunklere Feuchtezonen zeigen können.
Eine besondere Rolle spielen Reinigungsmittel. Tensidhaltige Reiniger, die nicht vollständig ausgespült werden, können die wasserabweisende Wirkung schwächen. Auch Rückstände saurer oder alkalischer Reiniger gehören nicht in den Untergrund. Deshalb spülen wir nach dem Einsatz von Reinigungsmitteln gründlich mit klarem Wasser nach – oder verzichten, wo möglich, ganz darauf und arbeiten mit Heißwasser oder Dampf.
Trocknungszeit nach der Nassreinigung
Die meisten Reinigungsverfahren arbeiten mit Wasser. Danach braucht der Beton Zeit, um wieder abzutrocknen – nicht nur an der Oberfläche, sondern in der Randzone, in die das Schutzmittel eindringen soll. Wie lange das dauert, hängt von Witterung, Temperatur, Porosität und Ausrichtung der Fläche ab; häufig sind es mehrere Tage. Eine Fläche, die oberflächlich trocken aussieht, kann darunter noch feucht sein. Vor dem Auftrag prüfen wir deshalb den Feuchtezustand.
Reinigung und Schutz aus einer Hand
Nicht jedes Reinigungsverfahren ist als Vorbereitung gleich gut geeignet. Ein Verfahren, das die Oberfläche stark aufraut, verändert ihr Saugverhalten; ein Mittel, das Rückstände hinterlässt, stört das Eindringen. Kommen Reinigung und Schutz aus einer Hand, planen wir beide Schritte gemeinsam: Wir wählen das Reinigungsverfahren mit Blick auf das spätere Schutzmittel, legen die Trocknungszeit fest in den Ablauf und prüfen an einer Musterfläche Reinigung und Hydrophobierung zusammen.
Sind vor dem Schutz noch Fehlstellen auszubessern, geschieht das mit Betonkosmetik zwischen Reinigung und Hydrophobierung. Wie der Schutzschritt selbst abläuft, lesen Sie auf der Seite Hydrophobierung nach der Reinigung; Grundlagen finden Sie unter Hydrophobierung. Weitere Reinigungsleistungen zeigt die Übersicht zur Betonreinigung.
Häufige Fragen zur Reinigung vor der Hydrophobierung
Reicht es, die Fläche vor der Hydrophobierung abzukehren?
Wie lange muss der Beton nach der Reinigung trocknen?
Was passiert, wenn eine verschmutzte Fläche hydrophobiert wird?
Reinigung und Schutz gemeinsam planen
Beschreiben Sie uns Ihre Betonfläche und ihren Zustand. Wir stimmen Reinigung, Trocknungszeit und Hydrophobierung aufeinander ab.
