Beton nach der Reinigung hydrophobieren
Eine frisch gereinigte Betonfläche ist offenporig und saugfähig – ein guter Zeitpunkt für den Schutz, wenn die Trocknung stimmt.
Nach einer gründlichen Reinigung wirkt Beton oft wieder frisch – und ist zugleich so aufnahmefähig wie lange nicht. Wer seinen Beton nach der Reinigung hydrophobieren lässt, nutzt diesen Zustand gezielt. In Dortmund und Umgebung führen wir beide Schritte aufeinander abgestimmt aus oder übernehmen den Schutz im Anschluss an eine bereits erfolgte Reinigung.
Warum frisch gereinigte Flächen besonders aufnahmefähig sind
Die Reinigung entfernt Schmutzablagerungen, Bewuchs und Krusten, die zuvor einen Teil der Poren belegt haben. Danach ist die Oberfläche offenporig und nimmt Wasser – und mit ihm neuen Schmutz – leichter auf. Ohne Schutz kann eine gereinigte Fläche deshalb vergleichsweise rasch wieder verschmutzen oder vergrünen.
Für die Hydrophobierung ist genau diese Offenporigkeit von Vorteil: Das Mittel kann gleichmäßig eindringen, statt an Schmutzresten oder Bewuchs zu scheitern.
Von der Reinigung zum Schutz
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1. Reinigung
Die Fläche wird mit einem auf Beton und Verschmutzung abgestimmten Verfahren gereinigt. Rückstände von Reinigungsmitteln werden gründlich nachgespült.
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2. Trocknung
Vor dem Schutz muss die Fläche ausreichend abgetrocknet sein – nicht nur an der Oberfläche, sondern auch in den Poren.
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3. Musterfläche
Auf der gereinigten Fläche prüfen wir Aufnahme und Farbwirkung, denn eine offenporige Oberfläche kann anders reagieren als vorher.
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4. Hydrophobierung
Der Auftrag erfolgt bei trockener Witterung und geeigneten Temperaturen, gleichmäßig und in der an der Musterfläche ermittelten Menge.
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5. Kontrolle
Zum Abschluss vergleichen wir die Wasseraufnahme vor und nach der Behandlung und halten die Messstellen fest.
Wartezeit nach einer Nassreinigung
Die meisten Reinigungsverfahren arbeiten mit Wasser. Danach ist der Beton nicht nur oberflächlich nass, auch die Poren haben Wasser aufgenommen. Wird zu früh hydrophobiert, kann das Mittel nicht ausreichend eindringen, und die Wirkung bleibt hinter den Erwartungen zurück.
Wie lange die Fläche trocknen muss, lässt sich nicht pauschal sagen. Es hängt von Witterung, Temperatur, Luftfeuchte, Besonnung und Dichte des Betons ab. Häufig sind einige trockene Tage nötig, bei kühlem, feuchtem Wetter entsprechend mehr. Ob die Fläche bereit ist, beurteilen wir am Objekt – eine oberflächlich hell abgetrocknete Fläche kann in der Tiefe noch feucht sein.
Was zwischen Reinigung und Schutz noch sichtbar wird
Nach der Reinigung zeigen sich manchmal Fehlstellen, alte Reparaturen oder Farbunterschiede, die vorher unter dem Schmutz verborgen waren. Sie lassen sich vor dem Schutz durch Betonkosmetik oder das Ausgleichen von Verfärbungen angleichen. Erst wenn diese Arbeiten abgeschlossen sind, folgt die Hydrophobierung.
Kontrolle nach dem Schutzschritt
Nach dem Auftrag und einer ausreichenden Reaktionszeit wird die Wirkung geprüft. Mit dem Prüfröhrchen nach Karsten lässt sich die Wasseraufnahme an derselben Stelle vor und nach der Behandlung messen – der Unterschied zeigt, ob das Mittel gut eingedrungen ist. Die dokumentierten Messstellen dienen später als Vergleich, wenn es um eine Erneuerung geht.
Die Reinigung selbst – Verfahren, Schonung der Oberfläche und Entfernen von Rückständen – beschreiben wir unter Reinigung vor der Hydrophobierung. Grundlagen zum Wirkprinzip finden Sie auf der Seite Hydrophobierung.
Fragen zur Hydrophobierung nach der Reinigung
Kann direkt am Tag der Reinigung hydrophobiert werden?
Muss ich Reinigung und Hydrophobierung beim selben Betrieb beauftragen?
Was passiert, wenn es zwischen Reinigung und Hydrophobierung regnet?
Reinigung und Schutz abgestimmt planen
Ob Ihre Fläche gerade gereinigt wurde oder die Reinigung noch ansteht – wir stimmen Trocknung und Hydrophobierung darauf ab.
