Hydrophobierung · Dortmund

Betonfassade hydrophobieren in Dortmund

Wetterseiten, Schlagregen und Ablaufspuren setzen Betonfassaden besonders zu. Eine Hydrophobierung verringert die Wasseraufnahme – geplant mit Blick auf Zugang, Witterung und angrenzende Bauteile.

An einer Betonfassade zeigt sich die Wirkung von Regen deutlicher als an fast jedem anderen Bauteil. Wir hydrophobieren Betonfassaden in Dortmund und Umgebung an Wohn-, Büro- und Gewerbegebäuden – von der einzelnen Wetterseite bis zur gesamten Gebäudehülle.

Schlagregen und Wetterseiten

Bei Wind trifft Regen schräg auf die Fassade. Die Seiten, die zur Hauptwindrichtung zeigen – in unserer Region häufig West- und Südwestseiten –, werden besonders stark durchnässt. Dort nimmt der Beton mehr Wasser auf, trocknet langsamer ab und neigt eher zu Bewuchs und dunklen Feuchtezonen. Nach einer Hydrophobierung läuft ein großer Teil des Wassers an der Oberfläche ab, statt eingesogen zu werden.

Nicht jede Fassade muss vollständig behandelt werden. Manchmal genügt es, die stark bewitterten Seiten zu hydrophobieren – vorausgesetzt, die Übergänge zu unbehandelten Flächen wirken optisch stimmig.

Ablaufspuren und Schmutzfahnen

Unter Fensterbänken, Attiken und Vorsprüngen sammelt sich Regenwasser und läuft konzentriert über die Fassade. Es transportiert Staub und Ruß und hinterlässt Schmutzfahnen. Auf einer hydrophobierten Oberfläche dringt dieses Wasser weniger ein, und der Schmutz setzt sich weniger in den Poren fest. Ganz verhindern lassen sich solche Spuren damit nicht: Fehlen Tropfkanten oder sind Abdeckungen zu knapp bemessen, bleibt die Ursache bestehen – das sprechen wir bei der Begutachtung offen an.

Arbeiten vom Gerüst oder Hubsteiger

Je nach Gebäudehöhe, Fläche und Zugänglichkeit arbeiten wir von einem Gerüst oder von einer Hubarbeitsbühne aus. Steht ohnehin ein Gerüst für andere Fassadenarbeiten, lässt es sich oft mitnutzen. Für die Terminplanung wichtig: Die Fassade muss beim Auftrag trocken sein, und in der Zeit danach sollte kein Regen fallen. Deshalb richten wir die Arbeiten nach der Wetterlage aus.

Schutz angrenzender Bauteile

Das Hydrophobiermittel soll nur auf den Beton gelangen. Fenster, Glasflächen, Rahmen und Bleche werden deshalb abgedeckt oder abgeklebt, denn Sprühnebel kann auf Glas schwer entfernbare Schleier hinterlassen. Auch Pflanzen und Beläge am Fuß der Fassade werden geschützt. Dauerelastische Fugen prüfen wir vorab – schadhafte Fugen sollten vor der Hydrophobierung erneuert werden.

Fassadenreinigung als Voraussetzung

Auf einer verschmutzten Fassade kann das Mittel nicht gleichmäßig eindringen, und der vorhandene Schmutz bliebe unter dem Schutz erhalten. Vor der Hydrophobierung steht deshalb in der Regel eine Reinigung der Betonfassade, danach eine ausreichende Trocknungszeit. Soll die Fassade zusätzlich vor Graffiti geschützt werden, beraten wir Sie zum Graffitischutz für Betonfassaden. Wirkprinzip und Grenzen im Überblick finden Sie unter Hydrophobierung.

Fragen zur Hydrophobierung von Betonfassaden

Muss für die Hydrophobierung ein Gerüst gestellt werden?
Nicht unbedingt. Bei gut zugänglichen Fassaden kann eine Hubarbeitsbühne ausreichen – was sinnvoller ist, hängt von Höhe, Fläche und Umfeld ab.
Kann man nur die Wetterseite hydrophobieren?
Das ist möglich und manchmal wirtschaftlich sinnvoll. Vorher prüfen wir an einer Musterfläche, ob behandelte und unbehandelte Seiten optisch zusammenpassen.
Was passiert, wenn es kurz nach dem Auftrag regnet?
Das Mittel braucht Zeit, um in die Poren einzudringen und zu reagieren. Regen in dieser Phase kann die Wirkung beeinträchtigen, deshalb planen wir die Arbeiten nach der Wettervorhersage.
Müssen die Fenster während der Arbeiten geschlossen bleiben?
In den Bereichen, in denen gerade gearbeitet wird, ja. Den Ablauf stimmen wir vorab mit Ihnen oder der Hausverwaltung ab, damit Bewohner und Nutzer informiert sind.

Ihre Betonfassade vor Schlagregen schützen

Schicken Sie uns Fotos der Fassade und Angaben zur Gebäudehöhe – wir schätzen Zugang, Vorarbeiten und Aufwand für die Hydrophobierung ein.