Graffitischutz · Dortmund

Graffitischutz für Betonfassaden in Dortmund

An Betonfassaden trifft es meist die Bereiche, die vom Gehweg aus erreichbar sind. Ein gezielter Graffitischutz setzt genau dort an.

Wo Betonfassaden besonders gefährdet sind

Graffiti entstehen an Fassaden fast immer dort, wo man ohne Hilfsmittel hinkommt: an der Sockelzone, im Erdgeschoss, an Eingängen, Zufahrten und Gebäudeecken. Bei vielen Gebäuden in Dortmund ist es deshalb sinnvoll, nicht die gesamte Fassade, sondern gezielt den erreichbaren Bereich zu schützen. Wo die Grenze liegt, hängt auch von Vordächern, Fensterbänken oder Mauern ab, die als Aufstiegshilfe dienen können.

Ortbeton und Fertigteile

Fassaden aus Ortbeton zeigen meist eine durchgehende, von der Schalung geprägte Oberfläche. Fertigteilfassaden bestehen dagegen aus einzelnen Elementen mit Fugen und haben oft eine bearbeitete Oberfläche, etwa gestrahlt, gesäuert oder geschliffen. Solche Oberflächen nehmen ein Schutzsystem unterschiedlich auf und können danach unterschiedlich wirken.

Fugen und Dichtstoffe betrachten wir gesondert, da sie sich anders verhalten als der Beton selbst. Bei Gebäuden mit mehreren Oberflächenarten wird die Musterfläche auf jeder relevanten Oberfläche angelegt.

Gewerbe-, Wohn- und öffentliche Gebäude

Die Anforderungen unterscheiden sich je nach Nutzung. Bei Gewerbeimmobilien steht oft ein gepflegter erster Eindruck im Vordergrund, bei Wohnanlagen der laufende Aufwand für Hausverwaltung und Eigentümer, bei öffentlichen Gebäuden die häufig wiederkehrende Reinigung stark frequentierter Bereiche. Daraus ergibt sich, ob eher ein temporäres, semipermanentes oder permanentes System infrage kommt.

Zugang, Arbeitsbühne und Ablauf

Sockel- und Erdgeschosszonen lassen sich meist vom Boden aus oder mit einfachen Gerüsten erreichen. Für höher gelegene Bereiche kann eine Hubarbeitsbühne nötig sein. Liegt die Fassade direkt an Gehweg oder Straße, sind Absperrungen und gegebenenfalls Genehmigungen für die Nutzung öffentlicher Flächen zu klären – das planen wir vorab mit Ihnen.

Fassadenreinigung und Graffitischutz zusammen planen

Ein Graffitischutz wird nur auf eine saubere Oberfläche aufgebracht. Steht ohnehin eine Reinigung der Betonfassade an, lassen sich beide Arbeiten sinnvoll verbinden und Zugangstechnik nur einmal einsetzen. Soll zusätzlich die Wasseraufnahme reduziert werden, prüfen wir, ob eine Hydrophobierung der Betonfassade mit dem vorgesehenen System vereinbar ist.

Geht es um fassadennahe Mauern, Einfriedungen oder Tore, finden Sie weitere Hinweise unter Graffitischutz für Fassaden.

Fragen zum Graffitischutz für Betonfassaden

Muss die gesamte Betonfassade geschützt werden?
Nicht unbedingt. Häufig genügt es, die vom Boden aus erreichbare Sockel- und Erdgeschosszone zu schützen. Die genaue Abgrenzung legen wir nach einer Begutachtung vor Ort fest.
Können die Arbeiten bei laufendem Betrieb stattfinden?
In vielen Fällen ja. Arbeitsbereiche werden abgesperrt, und Eingänge bleiben nach Absprache nutzbar; bei Geschäften oder öffentlichen Gebäuden stimmen wir die Arbeitszeiten mit Ihnen ab.
Was passiert mit den Fugen einer Fertigteilfassade?
Fugen und Dichtstoffe werden vorab geprüft und bei Bedarf abgeklebt oder gesondert behandelt, da sie sich anders verhalten als die Betonoberfläche.
Sieht man die Grenze zwischen geschütztem und ungeschütztem Bereich?
Je nach System kann eine leichte Veränderung von Farbton oder Glanz an der Grenze sichtbar werden. Deshalb legen wir die Abgrenzung möglichst an Fugen, Kanten oder Materialwechsel und prüfen die Wirkung vorab an einer Musterfläche.

Betonfassade vor Graffiti schützen

Senden Sie uns Fotos der Fassade und eine grobe Angabe der betroffenen Bereiche – wir besprechen Schutzumfang, Zugang und Ablauf mit Ihnen.