Graffitischutz · Dortmund

Graffitischutz für Fassaden in Dortmund

Graffiti treffen selten nur die Hauswand. Wir betrachten Fassade, Sockel, Mauern und Einfriedungen als Ganzes und schützen gezielt die Bereiche, die am stärksten gefährdet sind.

Mehr als die Hauswand: fassadennahe Flächen

Wer ein Gebäude in Dortmund vor Graffiti schützen möchte, sollte nicht nur auf die Fassade schauen. Häufig betroffen sind auch Sockel, Grundstücksmauern, Einfriedungen, Garagenwände, Torpfeiler und Müllplatzeinhausungen. Diese Flächen liegen oft direkt am Gehweg, sind großflächig und nachts wenig einsehbar.

Unser Schwerpunkt liegt auf Beton und Sichtbeton sowie vergleichbaren mineralischen Flächen. Andere Untergründe, etwa Tore aus Metall, Holz oder bereits beschichtete Oberflächen, prüfen wir im Einzelfall, bevor wir einen Schutz empfehlen.

Prioritäten setzen: gefährdete Zonen zuerst

Nicht jede Fläche braucht denselben Schutz. Sinnvoll ist eine Einteilung nach Gefährdung:

  1. Hohe Priorität: Flächen, die bereits besprüht wurden, sowie gut erreichbare, großflächige und wenig einsehbare Bereiche an Wegen, Durchgängen und Zufahrten.
  2. Mittlere Priorität: Sockelzonen und Mauern an ruhigeren Stellen, die zwar erreichbar, bislang aber selten betroffen sind.
  3. Niedrige Priorität: höher gelegene oder schwer zugängliche Fassadenbereiche.

So setzen Sie Ihr Budget dort ein, wo der Nutzen am größten ist. Die Einteilung stimmen wir bei einer Begehung mit Ihnen ab und passen sie an, wenn sich das Befallsbild ändert.

Schnell reagieren bei neuem Befall

Ein Graffitischutz entfaltet seinen Nutzen erst, wenn neue Graffiti auch zeitnah entfernt werden. Für Hausverwaltungen und Eigentümer mit mehreren Flächen empfiehlt sich deshalb ein klarer Ablauf: Wer bemerkt und meldet neuen Befall? Wer veranlasst die Entfernung? Und wer sorgt bei temporären Systemen dafür, dass die Opferschicht danach erneuert wird?

Fotos vom Zustand vor und nach der Entfernung erleichtern die Nachverfolgung und zeigen, an welchen Stellen sich Befall häuft. Diese Erfahrungen fließen wiederum in die Prioritäten ein.

Graffitischutz und Hydrophobierung kombinieren

Bewitterte Fassaden und Mauern profitieren oft zusätzlich von einer Fassaden-Hydrophobierung, die die Wasseraufnahme reduziert. Manche Graffitischutzsysteme bringen hydrophobierende Eigenschaften bereits mit, bei anderen kann eine vorhandene Hydrophobierung die Haftung beeinträchtigen. Deshalb klären wir Reihenfolge und Verträglichkeit vor der Ausführung.

Speziell für Fassaden aus Ortbeton oder Fertigteilen finden Sie weitere Informationen unter Graffitischutz für Betonfassaden. Ist eine Fläche bereits stark verschmutzt, steht vor dem Schutz eine Reinigung.

Fragen zum Graffitischutz für Fassaden

Kann auch nur eine Grundstücksmauer geschützt werden?
Ja. Mauern, Einfriedungen oder Garagenwände lassen sich unabhängig von der Fassade schützen, wenn dort das größte Risiko liegt.
Was gilt für Tore oder Flächen aus Metall?
Für Metall und beschichtete Oberflächen gelten andere Anforderungen als für Beton. Ob und mit welchem System ein Schutz möglich ist, prüfen wir im Einzelfall.
Lässt sich eine verputzte Fassade ebenso schützen?
Putz ist ein mineralischer Untergrund, verhält sich aber anders als Beton. Ob und mit welchem System eine Putzfassade geschützt werden kann, klären wir nach einer Prüfung vor Ort.

Fassade und Grundstück vor Graffiti schützen

Senden Sie uns Fotos der betroffenen Flächen – wir helfen Ihnen, Prioritäten zu setzen und ein passendes Schutzkonzept zu planen.