Fassaden-Hydrophobierung für mineralische Fassaden
Ob eine Hydrophobierung Ihrer Fassade nützt, hängt von Material, Zustand und Feuchtequellen ab. Wir prüfen das vorab und ordnen den Schutz in die Pflege der Fassade ein.
Eine Fassaden-Hydrophobierung ist keine Standardmaßnahme, die jeder Fassade guttut. Sie wirkt dann gut, wenn Untergrund, Zustand und Feuchtesituation zusammenpassen. In Dortmund und Umgebung betrachten wir mineralische Fassaden deshalb zunächst als Ganzes, bevor wir eine Empfehlung aussprechen.
Welche Fassadenflächen wir hydrophobieren
Unser Schwerpunkt liegt auf Beton: Ortbetonfassaden, Sichtbeton, Fassaden aus Betonfertigteilen sowie Elemente aus Betonwerkstein, etwa Fensterbänke, Gesimse oder Sockelplatten. Diese Untergründe kennen wir aus Reinigung, Betonkosmetik und Retusche genau.
Andere mineralische Fassadenbaustoffe wie Naturstein, Klinker oder mineralischer Putz verhalten sich teils deutlich anders – beim Saugverhalten, bei den Fugen und bei der Frage, ob eine Hydrophobierung überhaupt sinnvoll ist. Solche Flächen behandeln wir nur nach vorheriger Prüfung und nur, wenn Mittel und Verfahren für den jeweiligen Untergrund geeignet sind.
Worauf wir vor einer Fassaden-Hydrophobierung achten
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Zustand der Oberfläche
Die Fassade muss tragfähig sein. Absandende oder abplatzende Bereiche werden vorher bewertet und bei Bedarf instandgesetzt.
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Risse
Breitere oder sich bewegende Risse überbrückt eine Hydrophobierung nicht. Sie müssen vorher fachgerecht beurteilt werden.
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Fugen und Anschlüsse
Dehnfugen, Fensteranschlüsse und Abdeckungen sind häufige Wassereintrittsstellen. Ihr Zustand entscheidet mit, ob eine Hydrophobierung allein ausreicht.
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Feuchtequellen
Kommt die Feuchte als Regen von außen, kann eine Hydrophobierung helfen. Stammt sie aus dem Boden oder aus undichten Bauteilen, wird zuerst die Ursache behoben.
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Saugverhalten
Eine Messung der Wasseraufnahme zeigt, ob die Fassade nennenswert Wasser aufnimmt. Sehr dichte Flächen profitieren nur wenig.
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Geplante Arbeiten
Stehen Anstriche, Fugensanierungen oder andere Fassadenarbeiten an, klären wir die Reihenfolge, damit sich die Maßnahmen nicht gegenseitig behindern.
Hydrophobierung als Teil der Fassadenpflege
Ihren Nutzen entfaltet eine Hydrophobierung am besten, wenn sie in ein Pflegekonzept eingebunden ist. Typisch ist diese Abfolge:
- Bestandsaufnahme mit Blick auf Verschmutzung, Schäden und Feuchte
- Betonreinigung und bei Bedarf das Entfernen von Bewuchs oder Ausblühungen
- Ausbesserung und optische Angleichung, etwa durch Ausbessern von Fehlstellen oder Kaschieren von Reparaturstellen
- Hydrophobierung nach ausreichender Trocknung
- regelmäßige Sichtkontrollen und bei Bedarf Messungen der Wasseraufnahme
Weil die Wirkung mit der Zeit nachlässt, gehört auch die spätere Erneuerung zu diesem Konzept. Wann sie fällig ist, richtet sich nicht nach einem festen Termin, sondern nach der gemessenen Wasseraufnahme an festgelegten Messstellen. Für Hausverwaltungen und Eigentümergemeinschaften hat das einen praktischen Vorteil: Die Maßnahme lässt sich einplanen, statt erst auf sichtbare Schäden zu reagieren.
Wie die Ausführung an einer Betonfassade im Detail abläuft – vom Zugang über Gerüst oder Hubsteiger bis zum Schutz von Fenstern und Glas –, lesen Sie unter Betonfassade hydrophobieren. Die Grundlagen zum Wirkprinzip finden Sie auf der Seite Hydrophobierung.
Fragen zur Fassaden-Hydrophobierung
Kann auch eine Klinker- oder Putzfassade hydrophobiert werden?
Wer entscheidet, ob Risse vorher instandgesetzt werden müssen?
Lassen sich auch einzelne Fassadenelemente hydrophobieren?
Lassen Sie Ihre Fassade einschätzen
Wir sehen uns Ihre Fassade an und sagen Ihnen offen, ob eine Hydrophobierung sinnvoll ist – und welche Arbeiten vorher anstehen.
